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Auf dieser Seite wird Organisatorisches zusammengefasst, das sowohl für diejenigen interessant ist, die im GeKu-Haus wohnen oder arbeiten, als auch für neue Interessenten. Denn wer gut informiert ist, kann besser entscheiden, ob das Haus zu ihm/ihr passt,  muss später weniger fragen und kommt schneller zurecht.

Vorab: Das GeKu-Haus wird verwaltet von der Hausverwaltung Schmidt, die für alles zuständig ist, was Mieten, Abrechnungen, Verträge usw. angeht.

1. Kommunikation

1.1. Treffen

Selbstverständlich entscheidet jede(r) selbst, wo er/sie teilnimmt. Im GeKu-Haus sind Individualität UND Gemeinschaft kein Widerspruch, sondern wie ein Blumenstrauß, aus dem man mal das eine, mal das andere wählen kann. Man kann im GeKu-Haus auch wohnen oder arbeiten, ohne sich an gemeinschaftlichen Dingen zu beteiligen, oder man kann sich nur manchmal beteiligen oder in Phasen. Vielfalt und Freiheit, kein Gruppendruck!

  • Hausgemeinschafts-Treffen: Für Bewohner, Cafe&Shop, CoWorker (aber nicht für Externe) 19 Uhr an jedem 1.Mi in ungeraden Monaten bzw. 1.Fr in geraden Monaten

1.2. Elektronische Kommunikation

Vorab, GANZ WICHTIG:
  • Nutzt unsere Mailinglisten bitte NUR, wenn Ihr wirklich etwas zu sagen habt, das ALLE interessiert.
    • Also nicht "Friedolin, willst Du morgen mit mir baden gehen?" (das betrifft NUR Friedolin & Dich!!!) in die Mailingliste schreiben!
    • Falls Du aber neben Friedolin noch mit ganz vielen anderen Leuten in den Wellnessbereich willst, dann kannst Du gern in die Mailingliste schreiben "Friedolin und ich gehen morgen in den Wellnessbereich um 19 Uhr - wer kommt mit?".
  • Wer zuviele Dinge in Mailinglisten schreibt, die eigentlich nicht für alle interessant sind, der sorgt dafür, dass Mailinglisten nicht mehr ernst genommen werden und das richtet SCHADEN an, weil wir dann nicht mehr so gut kommunizieren können.

Es gibt Mailinglisten (was ist das?) im GeKu-Haus, die nur für die Teilnehmer (= Bewohner, Aktive) zugänglich sind. Sobald Du dazu gehörst, wirst Du automatisch aufgenommen. Achte darauf, dass Du in eine Mailingliste immer mit der Absender-Adresse schreibst, mit der Du dort registriert bist. Sonst kann es lange dauern, bis Deine Mail weitergeleitet wird.

1.3. Marktplatz

Einkaufen, Putzen, Hundebetreuung,...: Hier geht's zu einem kleinen Marktplatz, auf dem (nicht nur auf das GeKu-Haus begrenzt) Leistungen auf Gefälligkeits-, Tausch- oder Geldbasis ausgetauscht werden können.

2. Besichtigungen

Jede(r) wird sicher immer wieder auf eigene Faust Freunde durch das Haus führen, daneben wird es immer wieder Besichtigungen für Interessenten (Wohnen, CoWorking) geben. Damit das nicht zuviel wird, wollen wir ab März 2012 immer am 1. Samstag einen "Vormittag der offenen Tür"  machen - der Beginenhof macht das z.B. genauso - Führung um 11 Uhr, Termine siehe hier, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt immer vor dem Haus.

Ansonsten hat sich Wolfgang bereiterklärt, Interessenten ab und an durch das Haus zu führen.

Und:

  • Besichtigungen mit mehr als 5 Gästen bitte vorher auf der Mailingliste ankündigen!
  • Bevor Gäste in sensible Bereiche (wie z.B. den Saunabereich) geführt werden, bitte erst selbst hineingehen und sicherstellen, dass man nicht stört.

3. Waren (Lebensmittel, Büromaterial,...)

In der Lounge fängt es an, aber auch an anderen Stellen des GeKu-Hauses werden wir Waren / Dinge offen auf Vertrauensbasis herumliegen haben, und es ist wichtig, dass immer klar ist, wie man damit umgeht. Deshalb werde ich folgende Kennzeichnung anbringen sobald das nötig wird:

  • Weiße Kennzeichnung:
    • Verkaufsware, gehört irgendwem, Preis und Inhaber stehen auf einem Aufkleber an der Ware, wer es kaufen will, kann dies auf Vertrauensbasis tun und muss dann mit dem Inhaber (das kann jede(r) sein, der/die irgendwas anbietet im Haus) abrechnen.

  • Grüne Kennzeichnung:
    • Freie Ware, gehört niemandem, man kann sie konsumieren, wegnehmen, nutzen - was immer man will. Falls die Ware ein überschrittenes Haltbarkeitsdatum hat, soll man sie bitte sofort entsorgen, wenn man das sieht. Also: NICHT fragen, einfach nehmen oder entsorgen wenn nötig!
    • Grün gekennzeichnete Schubladen / Kühlschränke / Ablageflächen beinhalten Dinge, die man einfach so nehmen kann.

  • Gar keine Kennzeichnung:
    • Ware gehört zum Haus, kann gern genutzt werden, aber bitte nicht wegnehmen! Z.B. Tischtennis-Schläger, Bälle,...

Achtung: In allgemeinen Bereichen des GeKu-Hauses dürfen keine Dinge deponiert werden, auf die man Eigentumsanspruch erhebt. Beispiel: Die Marmelade, die ich gern selbst essen will, darf ich nur in meinen eigenen Kühlschrank stellen, oder mit meinem Namen gekennzeichnet in die Privatkühlschränke in der Lounge.

4. Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen

4.1. In der Miete enthaltene Gemeinschaftseinrichtungen

Lounge, Hobby/Billardraum, Sauna/Wellnessbereich, Massageraum, Baderaum, Medienraum,... - für alle Gemeinschaftseinrichtungen gelten folgende einfache Regeln:
  • Jede(r) kann alles jederzeit nutzen, auch wenn schon andere da sind. Es gibt keinen Unterschied zwischen Bewohnern und CoWorkern, alle haben das Recht, alle Einrichtungen zu nutzen.
  • Exklusivnutzung ist nicht möglich. Grund: Wir sind letztlich sicher 100 Leute im Haus, und wenn jede(r) z.B. die Lounge, den Medienraum o.ä. exklusiv reservieren könnte, dann könnte jede(r) rund 3 Termine im Jahr reservieren, damit wären alle 365 Tage des Jahres blockiert, und jede(r) stände an allen anderen Tagen vor verschlossenen Türen. Das geht nicht!
  • Wer sicher sein will, eine bestimmte Ressource an einem bestimmten Termin nutzen zu können (also z.B. den Film im Medienraum bestimmen zu können, die Badewanne, den Massageraum oder den Backofen nutzen zu können), der trägt sich in den Terminkalender ein und hat dann Vorrang vor allen anderen (aber keine Exklusivität für den gesamten Raum).

4.2. Nicht in der Miete enthalten: CoWorking-Etage

Die gesamte CoWorking-Etage inkl. der dortigen Dachterrasse ist KEIN Gemeinschaftsraum, sondern als Ganzes vom Unperfekthaus gemietet und wird in Form von Miet-Schreibtischen, Büros oder für Seminare, Besprechungen, Treffen aller Art vermietet:

Wie immer im GeKu-Haus gilt die Regel, dass alles möglich ist, solange niemand einen Schaden davon hat - auch der Vermieter nicht! Deshalb können Hausbewohner und CoWorker den Besprechungs- und den Clubraum kostenlos nutzen, solange keine Reservierung vorliegt und nur dann, wenn sie alles sauber hinterlassen und auch selbst zum Staubsauger und zum Wischlappen greifen. Es kann nicht sein, dass für diese Räume keine Miete gezahlt, sie dreckig hinterlassen werden, und dann auch noch ein bezahlter Putzdienst alles sauber macht! Diese Regelung ist ein Geschenk des Vermieters, kann jederzeit widerrufen werden und ist nicht Bestandteil des Mietvertrags.

Reservierungen (auch kurzfristig) haben Vorrang, wer also sicher sein will, einen dieser Räume nutzen zu können, muss reservieren per Mail an info@unperfekthaus.de.

Reservierungen sind normalerweise kostenpflichtig, denn natürlich müssen der Raum und die Nebenkosten in irgendeiner Form durch diejenigen bezahlt werden, die es nutzen. Nur dann, wenn eine Reservierung im Interesse des Hauses ist, wenn irgendetwas Schönes für die Gemeinschaft gemacht wird, dann ist im Einzelfall auch eine Reservierung kostenlos möglich. Dies muss jedoch einzeln bei Reinhard angefragt werden, und die Räume müssen mindestens so sauber und aufgeräumt hinterlassen werden, wie sie vorgefunden wurden. Oft kann auch der Deal gemacht werden "Du kannst den Raum nutzen, aber es muss sauberer als vorher sein danach!".


5. Sauberkeit

5.1. Allgemein

Die Hausgemeinschaft bezahlt (dies wird auf alle über die Nebenkosten umgelegt) Annette und eine weitere Kraft auf 400€-Basis dafür, dass diese soviel Basis-Sauberkeit in den allgemeinen Bereichen im Haus garantieren, wie für diesen Betrag möglich ist. Die Regelung lautet wie folgt:

  • Jede(r) beseitigt jeden Dreck, den er selbst verursacht hat. Beispiele:
    • Jede(r) räumt sein Geschirr in die Spülmaschine
    • Jede(r) macht den Platz wieder sauber, an dem er gegessen hat.
    • Jede(r) macht den Herd und die Küchengeräte wieder sauber, die er benutzt hat.
    • Jede(r) macht den Dreck im Fahrstuhl wieder sauber, der auf Grund seines Umzugs entstanden ist
    • usw. - diese Liste ist nicht vollständig, sie soll nur das Prinzip verdeutlichen.
  • Bezahlte Kräfte sind für alles zuständig, was nicht direkt einem einzelnen Verursacher zugeordnet werden kann:
    • Die allgemeinen Bereiche saubermachen, denn im Normalbetrieb verursacht jeder nur ein kleines Bißchen des insgesamt entstehenden Drecks und letztlich ist der Dreck nicht einem Einzelnen zuordnungsfähig
    • Kaffeemaschine und Getränkemaschine betreuen, reinigen (dies war eigentlich Aufgabe der Hausgemeinschaft, nun ist es Teil des Getränke-Geschenks, das Reinhard der Hausgemeinschaft freiwillig und ohne Verpflichtung macht)
    • usw. - diese Liste soll nur das Prinzip verdeutlichen, sie ist nicht vollständig. Insbesondere weise ich darauf hin, dass Arbeiten, die jemand verursacht hat, der sich aber nicht drum kümmert, dann bei bezahlten Kräften hängenbleiben und letztlich durch alle bezahlt werden!

Hinweis an alle:

Ich denke, wir können sehr zufrieden sein mit dem Sauberkeitspegel im Haus! Das klappt, weil Annette und andere richtig engagiert dabei sind, aber auch weil ganz viele Bewohner sehr sehr engagiert sind. Nur so halten wir die Kosten für alle gering!

Weiteres:

Die Kaffeemaschine zeigt automatisch an, wann sie gereinigt werden soll, und diese Anzeige nutzen wir auch gleichzeitig, um dann auch immer die Softdrink-Anlage zu reinigen. Wer eingewiesen ist, soll bitte IMMER BEIDE GERÄTE reinigen, sobald die Kaffeemaschine anzeigt "Bitte reinigen". Und um unnötige Doppel-Reinigung zu vermeiden, soll niemand irgendeines dieser Geräte reinigen, wenn die Kaffemaschine dies nicht anzeigt.

5.2. Müll

Man mag zur Mülltrennung stehen, wie man will, aber zumindest aus Kostengründen sollte sich JEDE(R) daran beteiligen! Denn die graue Tonne (Restmüll) zahlen wir alle über die Nebenkostenabrechnung, während die gelbe (Grüner Punkt) und die blaue Tonne (Altpapier) kostenlos sind!

6. Rauchen

Mit dem Rauchen fängt es an, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. In den Gemeinschaftsbereichen herrscht Rauchverbot, aber auf den Terrassen ist Rauchen erlaubt, und in den Wohnungen kann natürlich ohnehin jede(r) machen was er will.

7. Tierhaltung

Hier möchte ich es mit der Aktion "Hundefreundlicher Ort" der Pfötchenhotels halten: Wohlerzogene Vierbeiner sind erlaubt! Mehr... Frage wäre auch, ob wir vielleicht einen "Gemeinschafts-Hund" anschaffen sollten.

8. Fahrradraum & Abstellraum

Großes Problem wird dort der beschränkte Platz sein, und die Tatsache, daß sich in solchen Räumen Räder ansammeln, die fast nie gebraucht werden. Aus diesem Grund sollen Einstellplätze im Fahrradraum NICHT in der Miete enthalten sein, sondern einzeln gegen Geld vermietet werden. So entsteht eine gewisser Druck, zurückhaltend mit der begrenzten Anzahl von Fahrradeinstellplätzen zu sein.

Gleiches gilt für Abstellräume: Wir haben ein paar, aber wenn die nun einfach "jede(r)" nutzt, dann sammelt sich jede Menge Zeugs an und irgendwann können wir einen Entrümpler kommen lassen. Deshalb sollen die (wenigen) frei verfügbaren Abstellräume einzeln vermietet werden für 25€ pauschal. Es können sich auch gern mehrere Leute zusammentun und sich einen Abstellraum teilen, aber eine(r) muss Ansprechpartner sein und die Verantwortung tragen, dass der Abstellraum leer & sauber irgendwann mal zurückgegeben wird.

9. Gäste

9.1. Allgemein und in der eigenen Wohnung

Wie in jedem anderen Haus auch, kann jede(r) beliebig viele Gäste in seine eigene Wohnung einladen, sie übernachten lassen, dort feiern, was-auch-immer. Aber die Gemeinschaftseinrichtungen sind für die Hausgemeinschaft (= Mitarbeiter, WG, Wohnungen, CoWorking-Nutzer) da! Gäste sind in den Gemeinschaftseinrichtungen nur geduldet, solange dadurch keine Probleme entstehen. Wenn es zu eng oder zu laut wird, wenn Ressourcen nicht mehr ausreichend für die Hausgemeinschaft nutzbar sind, dann müssen Gäste bitte zurück in die eigene Wohnung genommen werden.

Gäste müssen von ihren Gastgebern über alle Gepflogenheiten und Regeln informiert werden, die nötig sind, damit die Gemeinschaftseinrichtungen funktionieren.

9.2. Gäste im CoWorking-Bereich

Wer einen Schreibtisch im CoWorking-Bereich gemietet hat, kann in kleinem Umfang Gäste einladen, solange diese nicht stören. Auch hier gilt wieder: Gäste sind nur geduldet, sobald sich jemand beschwert, müssen sie gehen.


9.3. Weitere Übernachtungsmöglichkeit für Gäste

2 Monate nach einem Mietvertrag ist es nicht möglich, ein Gästezimmer zu belegen (Grund: Wer z.B. am 15. ausziehen will, muss wie in jedem anderen Mietshaus den letzten Monat voll bezahlen. Man kann sich das nicht sparen und statt dessen billiger als Gast weiter da bleiben). Schlafwagen-Übernachtungen sind möglich.


9.3.1. Gäste im "Schlafwagen" unterbringen

Jede(r), der im GeKu-Haus arbeitet, wohnt oder einen Schreibtisch gemietet hat, kann Gäste im "Schlafwagen" im 1.OG unterbringen. Das läuft so:

  • Wer reserviert hat (Kärtchen hängt am jeweiligen Bett), hat Vorrang. Wenn nicht reserviert ist, kann man sich jederzeit eintragen / spontan schlafen.
  • Annette sorgt dafür, dass immer frische Bettwäsche bereitliegt
  • Der Gast bezieht sich das Bett selbst, und wenn er/sie es wieder freigibt, dann zieht er/sie es selbst ab und legt die gebrauchte Bettwäsche in einen Korb im "Schlafwagen"
  • Jede Nacht und jedes belegte Bett trägt der Gastgeber (= die Person, die im GeKu-Haus wohnt oder arbeitet) in die aussen am Schlafwagen hängende Liste ein BEVOR sich jemand zum Schlafen legt. Annette rechnet dann später 6€ pro Bett und pro Nacht mit dem Gastgeber ab. Ab der 8. Nacht des gleichen Gastes kostet es 12€, ab der 15. Nacht kostet es 24€, ab der 21. Nacht kostet es 48€, denn Dauergäste sollen dieses Angebot nicht nutzen.
  • Die Nächte werden pro Person und Jahr gezählt: Wer also z.B. schon 7 Nächte da war und dann nochmal für 3 Nächte kommt zahlt sofort den Tarif "ab der 8. Nacht".
  • Wenn jemand im Schlafwagen schläft und nicht in der aussen hängenden Liste eingetragen ist, dann darf diese Person jederzeit von jedem geweckt werden, und es wird pauschal 20€ Strafgebühr für die nicht eingetragene Nacht entweder von der dort schlafenden Person oder vom Gastgeber berechnet.

Zur Info: Annette bekommt 3€ pro Nacht und Bett (die Waschmaschine in der WG zahle ich ja eh), die restlichen Einnahmen sind für mich als Miete für den Raum, Nebenkosten, Bettwäsche- und Bettenanschaffung usw..

Grund: Der "Schlafwagen-Raum" ist nicht als Gemeinschaftsfläche berechnet, und es zahlt auch niemand Miete dafür, deshalb muss ich die Miete über diese Beträge letztlich bekommen. Und auch Annette hat ihre Arbeit bezahlt bekommen, und ich bekomme in ganz ganz vielen kleinen Raten das Geld zurück, das der Bau und die Einrichtung und die Nebenkosten des Raums kosten.

Achtung: Der Raum ist nur für Freunde von Leuten, die im GeKu-Haus wohnen oder Flächen/Schreibtische gemietet haben. Nicht für Dauergäste! Wenn es ein Problem wird, dass da jemand zu lange untergebracht wird, dann müssen wir die Regeln ändern. Zunächst mal möchte ich aber auch so vorgehen, dass keine feste Grenze für die Dauer der Unterbringung herrscht.

9.3.2. Gäste in nicht vermieteten Wohnungen & WG-Zimmern unterbringen

Hier gilt: Wenn ich als Vermieter keinen Nachteil, keine Kosten und keinen Arbeitsaufwand habe, dann könnt Ihr das tun! Die Schlüssel hat Annette, mit der auch bitte alles koordiniert werden soll. Ich will keine Arbeit damit haben, will auch gar nicht informiert werden, und selbstverständlich muss alles einwandfrei hinterlassen werden, sobald jemand mietet, und auch Besichtigungen von Interessenten müssen möglich sein und die Räume müssen vernünftig aussehen, damit niemand abgeschreckt wird. Längerfristiges Wohnen ist auch nicht erlaubt, bitte immer nur für Gäste und für vielleicht höchstens 4 Wochen - jederzeit auf Abruf sobald jemand mietet.

Annette bekommt pro Zimmer 20€ pro Nacht (exkl. Bettwäsche, diese wird vom Gastgeber gestellt oder kann in Einzelabsprache von Annette aus dem Schlafwagen gemietet werden) im VORAUS und rechnet später mit mir ab (= Annette bekommt 3€ pro Nacht). Ab der 8. Nacht des gleichen Gastes kostet es 30€, ab der 15. Nacht kostet es 40€, ab der 21. Nacht kostet es 50€, denn Dauergäste sollen dieses Angebot nicht nutzen. Die Nächte werden pro Person und Jahr gezählt: Wer also z.B. schon 7 Nächte da war und dann nochmal für 3 Nächte kommt zahlt sofort den Tarif "ab der 8. Nacht".

Zusätzlich fallen 30€ Endreinigung an, die vermieden werden können, wenn das Zimmer sauber hinterlassen wird.

Dies ist ein freiwilliges Angebot von mir, das nicht Bestandteil des Mietvertrags ist und jederzeit widerrufen werden kann.

10. Technik

10.1. Raumtemperatur

Die Heizung, auch in der Lounge usw., wird über Thermostaten geregelt, die man nicht anlügen darf. Wer einen Thermostaten auf 25°C stellt, weil er meint, es würde dann schneller warm, der vergeudet Energie. Denn es wird nicht schneller warm, sondern nur viel zu warm! Merke: Immer nur die Temperatur einstellen, die man wirklich haben will!

10.2. WLAN und kabelgebundenes Ethernet

Jede Wohnung hat ihr eigenes virtuelles WLAN, die WG, Panorama-CoWorking und die Ladengemeinschaft haben je ein "großes virtuelles WLAN" für alle. Die Zugangsdaten bekommt Ihr beim Einzug.

Sollte in eurem Apartment nur eine LAN-Doppeldose (2x Buchse) sein, müsst Ihr eventuell einen kleinen eigenen Switch (z.B. hier) davor hängen damit Ihr genügend Ports habt. Achtung: Pro LAN Doppeldose gibt es nur eine aktive Buchse. Über die zweite Buchse wäre es denkbar das ein externer Internet/Telefonanbieter einen Anschluss in eure Wohnung legt. LAN-Dosen werden nicht regelmäßig unterstützt, bitte nutzt WLAN.

Insgesamt teilt sich das ganze Haus eine Leitung mit 50MB/s inbound und 10MB/s outbound. Wenn also viele Leute viel übertragen, dann wird's langsamer. Wir bieten nur die BASIS-Versorgung auf Kosten der Hausgemeinschaft. Diejenigen, die mehr wollen, müssen sich einen eigenen Anschluss legen lassen, die Kabel liegen, aber die Kosten muss jede(r) dann selbst tragen.

10.3. TV

TV kann u.a. über ein IPTV Provider genutzt werden. Mehr dazu z.B. hier... In den meisten Wohnungen/WG-Zimmern gibt's eine Sat-Anschlussdose, die von Reinhard nachträglich eingerichtet und bis auf Weiteres allen als Geschenk bereitgestellt wird. Die Miete wurde nicht erhöht, die Sat-Anschlüsse sollen das freundliche Klima im Haus unterstützen, in dem jede(r) (auch der Hausbesitzer) immer wieder auch mal Dinge tut, zu denen er nicht verpflichtet ist, und die nicht berechnet werden.

10.4. Telefon

Natürlich kann sich jeder einen Telefonanschluß bei Telekom o.ä. bestellen. Alternativ kann man sich diese Kosten aber auch sparen und ein Handy nutzen. Oder man nutzt Skype, Sipgate oder andere Internet-Telefoniedienste (kostenlos oder fast kostenlos). Sipgate ist im Haus getestet und sollte funktionieren. Kann mit LAN und WLAN genutzt werden.

10.5. Haussprechanlage

In allen Wohnungen gibt's eine Sprechanlage, die automatisch Kontakt entweder unten zur Haustür oder zur Etagentür herstellt, je nachdem, wo der Besucher geklingelt hat. Wenn die Türglocke geschellt hat, dann drückt man KURZ oben rechts die breite graue Taste und meldet sich mit "Hallo, wer ist da? Bitte laut sprechen!". Nur Besucher, die man kennt, sollte man herein lassen, indem man die große blaue Taste unten rechts drückt.


11. Reparaturen

Wir leben in einem Haus, das enorm Kosten verursacht, die letztlich von den Bewohnern/ CoWorkern/ Mitarbeitern getragen werden, weil sie die Sachen natürlich auch nutzen. Auch wenn man vielleicht glaubt, Dinge auf den Hausbesitzer abwälzen zu können - letztlich landet alles irgendwann in Miete oder Nebenkosten. Die einzige Chance, die Kosten niedrig zu halten, besteht also darin, vorsichtig mit den Dingen umzugehen und immer auch mal selbst anzupacken, wenn irgendwas zu tun ist.

Ansonsten gibt's folgende Ansprechpartner:

Aber nochmal: Es ist wichtig, dass sich im Haus auch Spezialisten herausbilden, die vieles alleine richten können. Macht Euch keine Illusionen - wenn wir alles auf externe, bezahlte Leute verlagern, dann wird es teurer, im GeKu-Haus zu wohnen oder zu arbeiten.

12. Möbel

Möblierte Wohnungen oder WG-Zimmer müssen so zurückgegeben werden, wie sie übernommen wurden. Wer zwischenzeitlich mit anderen Leuten Möbel tauschen, andere Möbel anschaffen oder unerwünschte Möbel irgendwo lagern will, kann das gern tun. Mich interessiert nur, dass bei einem evtl. Auszug alles wieder so ist, wie es übernommen wurde - was dazwischen passiert, überlasse ich gern Euch, ich will nur keinen Nachteil dadurch haben.

13. Übergaben

Zimmer- und Wohnungsübergaben macht Annette. Das heisst: Wer ein- oder auszieht, muss bitte mit Annette einen Termin vereinbaren. Das gilt auch, wenn man nur kurzfristig im GeKu-Haus übernachtet.


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GenerationenKult ist eine Aktion des Unperfekthaus, Inh. Reinhard Wiesemann, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City
Tel. 0201-84735-0, Web: www.unperfekthaus.de, Mail: info@unperfekthaus.de, UStID DE 180305557, Anfahrtsbeschreibung

Mitten im Künstlerdorf: Seminarräume, Betriebsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage - mit Übernachtungsmöglichkeit.