GenerationenKult >> Marktplatz

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Marktplatz

Eine der Besonderheiten des GenerationenKult-Ansatzes ist, dass es nicht nur um "nett zusammenleben" geht, sondern dass der Leistungsaustausch, Arbeiten, Konsumieren ebenfalls integriert sind: Jede(r) kann sowohl "Nur-Konsument" sein (also diverse Dinge bei anderen kaufen oder tauschen) oder "Nur-Produzent" (alsodiverse Leistungen für andere erbringen) oder beides in beliebiger Mischung.

Allen ist freigestellt, ob Leistungen auf Tauschbasis, gegen Geld oder aus Nettigkeit ausgetauscht werden, diese Seite ist nur dafür da, dass sich Anbieter und Nutzer finden - alles weitere muss im direkten Kontakt zwischen den Beteiligten ausgemacht werden. Es gibt keine Vorgaben, jede(r) ist frei. Es ist auch durchaus so, dass Ältere Leistungen für Jüngere erbringen können (der böse Spruch, wonach Ältere den Jüngeren nicht die Jobs wegnehmen sollten, basiert auf einer ganz falschen Voraussetzung. Mehr siehe rechts >>>).

Eines ist wichtig: Diejenigen, die ihr Geld irgendwo anders verdienen oder verdient haben und nun diesen Marktplatz hier nutzen, um ganz viele Dienstleistungen von anderen einzukaufen, sollten genauso geachtet werden, wie diejenigen, die diese Leistungen erbringen! Wohlmeinende Ansätze wie dieser hier tendieren dazu, dass sich ganz viele tolle Menschen ansammeln, die sich gegenseitig helfen, tauschen, dass aber Geld verpönt ist. Das bewirkt, dass die Beteiligten immer nur im eigenen Brei baden, weil immer nur gegenseitig Leistungen ausgetauscht werden. Und diejenigen, die extern arbeiten und folglich nicht so gut innerhalb solcher Strukturen tauschen können, sondern Geld als Tauschmittel einbringen, sind oft schlecht angesehen. Das darf nicht sein. Es ist genauso akzeptiert, INNERHALB dieses Marktplatzes Leistungen zu erbringen und zu tauschen, wie es akzeptiert ist, AUSSERHALB irgendwie Geld zu verdienen und damit die Dinge zu bezahlen, die man hier in Anspruch nimmt.

Wenn Ihr Euch nicht schon kennt, dann klickt bitte auf den Link in der untenstehenden Tabelle und nutzt das Formular, um in Kontakt zu treten. Ich denke, die meisten freuen sich auch über Interessenten, die nicht direkt im GeKu-Haus wohnen, deshalb ist dieser Marktplatz nicht nur auf das GeKu-Haus begrenzt:

Verleihangebote (Basis "Tausch, Geld, Hilfsbereitschaft" bitte untereinander ausmachen)
Bettwäsche Annette
Auto mieten von Privat
Tamyca.de






Dienstleistungen (Basis "Tausch, Geld, Hilfsbereitschaft" bitte untereinander ausmachen)
Wäschewechsel Annette
Staubsaugen
Annette
Wohnungspflege, Aufräumen
Annette
Fenster putzen - Termine werden in der Mailingliste veröffentlicht, bis 14 Tage vorher kann man sich "dranhängen"

Wäsche waschen
Annette
Bügeln
Wolfgang
Änderungsservice an Kleidung usw.
Marga
Botengänge, Karten besorgen usw. Wolfgang
Auskunft über Fördermöglichkeiten, Hilfen, Verbände,...
Wolfgang
Leeren des Briefkasten im Urlaub und Lagern der eingegangenen Post oder ungeöffneter Weiterversand an eine vorgegebene Adresse. Auf Wunsch Scannen der eingegangenen Post und Weiterleitung per Mail.
Blumenbetreuung im Urlaub

Massagen und Gesundheitspflege, traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur
Corinna D. Panten 0201/2482820
Maler- und Tapezierarbeiten, kleinere Reparaturarbeiten, Einkaufen. Corinna D. Panten 0201/2482820

Weitere Angebote gesucht, ich trage alles hier ein, Ihr entscheidet, ob Ihr tauschen oder Geld haben wollt, oder ob es auf reiner Hilfsbereitschaft basiert, was Ihr tut.

Leistungsaustausch & Zusammenleben

Wieviele Prozent der sozialen Kontakte eines Menschen sind irgendwie durch die Arbeit entstanden? Ich glaube, dieser Anteil ist riesig groß, und dadurch, dass Senioren heute zwangspensioniert werden, werden sie auch von einem der am besten funktionierenden Systeme für menschliche Kontakte ferngehalten: Arbeit.

Mein Vater hatte, als ich meine erste Firma (W&T) aufgebaut hatte, später auch die Buchhaltung gemacht. Bei seinem Vater war es genauso. Das ist für Alt&Jung eine hervorragende Lösung!!! Komischerweise scheint sich kaum jemand in Verbindung mit seniorengerechtem Wohnen der Idee angenommen zu haben "manche Ältere wollen auch auf angenehme Art nützlich weiterarbeiten, um ihre Rente aufzubessern oder weil sie Spaß daran haben!". Interessante Studie zu diesem Thema: "Soziale Kontakte verlängern das Leben (Dt. Ärzteblatt)"

Was ich anregen will, ist bezahlte Arbeit auch für Ältere, einen Marktplatz dafür, gern auch auf Tauschbasis oder auf Basis von menschlicher Hilfsbereitschaft, aber auch richtig bezahlte Arbeit, bei der auch Versicherung und Steuern bezahlt werden. M.E. ist das gleichzeitig auch einer der ganz wichtigen Wege, um den Kontakt zu Jüngeren aufrechzuerhalten, und dadurch paßt es hervorragend zu "Coworking", weil Ältere tendenziell manchmal gern ruhige Standardaufgaben suchen, während Jüngere sich nie festlegen wollen und mit Buchhaltung, Bürodiensten usw. ihre Mühe haben.

Es gibt den (bösen) Gedanken, Ältere würden den Jüngeren die Arbeitsplätze wegnehmen, wenn sie weiterarbeiten. Dahinter steckt der (falsche) Gedanke, die Menge an Arbeit wäre beschränkt. Dazu bitte einfach 'mal folgendes Gedankenexperiment durchführen:

  • Man stellt sich in die Fußgängerzone und fragt beliebige Passanten, ob Sie irgendwelche Wünsche hätten, die sie mit geschenkten 100€ erfüllen könnten. Mit Sicherheit wird fast JEDER eine Idee haben, was er mit 100€ kaufen könnte. Der Bedarf, Arbeit anderer Leute zu konsumieren, ist also offensichtlich da.
  • Umgekehrt gibt es massenweise Menschen, die würden gern arbeiten, wenn sie einen Job finden würden. Der Wunsch, Arbeitsleistungen zu erbringen, ist folglich auch da.
Das Problem ist also nicht die Beschränktheit der Menge an Arbeit, sondern es liegt darin, daß es uns zu schlecht gelingt, diejenigen, die konsumieren wollen (die gibt es zu Millionen!) mit denjenigen zusammenzubringen, die arbeiten wollen (auch die gibt es zu Millionen!). Es gibt genug Arbeit - wir müssen nur die Arbeiten-Wollenden mit den Konsumieren-Wollenden besser zusammenbringen.

Hier ein paar erste Anregungen für das, was Alt & Jung sich gegenseitig gegen Bezahlung (oder wie auch immer jede(r) das will) bieten können:

  • Blumenpflege, Wäschepflege, Bügelservice, Putzen
  • Nachhilfe, Kinderbetreuung, Tagescafe mit Kinderbetreuung
  • Verpflegung als "privater Mittagstisch", Kuchen
  • Reparaturarbeiten im Haus und bei Bewohnern/Coworkern
  • Senioren-Coaching (Ich glaube nicht, daß alle Älteren in VHS-Kursen lernen wollen, wie sie mit PCs umgehen können. Ich denke, die meisten wollen die Dinger nur nutzen und wenn irgendwas nicht klappt, dann brauchen sie jemanden, der es wieder zum Laufen bringt. Das ist der Senioren-Coach. Nicht nur für PCs, sondern für ganz viele Dinge, die Senioren keine Lust mehr haben, selbst zu machen.)
  • Telefon- und Rezeptionsdienste, Botengänge (eilige Sachen zur Post)
  • Geschenkservice, Dekoservice zu Festlichkeiten
  • Organisation von Veranstaltungsbesuchen, geführter (Senioren) Wanderungen und Radtouren, Besichtigungen, Ausflüge
  • Vernetzung: Es ist NICHT ehrenrührig, wenn Senioren im Rahmen von GenerationenKult für Existenzgründer den Kontakt zu ihrer alten Firma oder Leuten herstellen, die den Gründern in irgendeiner Weise behilflich sein können!
Und vieles mehr!

Besichtigungstermine +++ Mitmachen oder Infos abonnieren +++ Bildergalerie

GenerationenKult-Haus, Inh. Reinhard Wiesemann, Viehofer Str. 31, 45127 Essen-City
Tel. Unperfekthaus 0201-84735-0, Mail: info@unperfekthaus.de

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GenerationenKult ist ein Projekt des Unperfekthauses. Mitten im Künstlerdorf: Seminarräume, Betriebsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage - mit Übernachtungsmöglichkeit.


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